Autor: Jonas

  • 1w12 Dinge, die in den Ring graviert sind

    1w12 Dinge, die in den Ring graviert sind

    1. Wer diesen Ring trägt, erbt die Krone
    2. Licht und Donner
    3. Koordinaten, die zu einem alten Schiffswrack führen
    4. Zuǒ – yǐnxíng. Yòu – xiǎnshì. (Links – unsichtbar. rechts – aufdecken )
    5. Alle Herzen – in deiner Hand
    6. Heil dem Froschgott!
    7. terra pestem teneto, salus hic maneto (Die Erde soll das Unheil behalten, das Heil bleibe hier.)
    8. moti werik’i newi. werik’i motwali. (Tod ist golden. Gold ist tot.)
    9. links LEBE FÜR IMMER! rechts STIRB SOFORT!
    10. Ansi & Beba ~ 14. Weidemond 1422
    11. drei Augensymbole
    12. Alles endet mit mir

    Idee: Jonas (asri)

    Autor:innen: Tristan Natsirt, Nym/Katha, Klaudia Kloppstock, Jonas (asri), Andrea Rick

    Lizenz (Text): CC BY 4.0
    Bildquelle: Lernestål, Erik, Schloss Skokloster/SHM (CC BY 4.0). https://samlingar.shm.se/object/7978B224-E181-4946-A9AB-542376707CBA

  • 1W40 Marotten für Androiden

    1W40 Marotten für Androiden

    Für robotische SCs oder NSCs

    Photo of a humanoid robot with an open torso full of tubes and cables
    1. Lieblingsfarbe: Pink
    2. Beim Anblick von Feinmechanik-Öl oder Batterieflüssigkeit stürzt der Prozessor ab (=Ohnmachtsanfall)
    3. Unfähigkeit, auch kleinste grammatikalische Ungenauigkeiten nicht zu korrigieren.
    4. Lädt alle paar Tage ein neues Persönlichkeitsprofil herunter und nennt das Selbstfindung.
    5. Macht immer wieder Witze über die kommende Herrschaft der Maschinen.
    6. Überwacht und kommentiert Pulsfrequenz und Körpertemperatur der Leute in seiner Umgebung.
    7. Legt sich immer wieder neue Hobbys zu, um menschlicher zu wirken, übertreibt dann aber völlig.
    8. Spielt über Lautsprecher übertriebene Knirsch- und Knarzgeräusche ab, so als ob die Gelenke schlecht in Schuss wären.
    9. Klopft zu völlig unpassenden Gelegenheiten auf die Oberschenkel und sagt „So!“
    10. Erzählt gern von den hanebüchenen Abenteuern seines Onkels (ein Waffeleisen auf Sigma-X32).
    11. Liebt Opernarien, hat aber definitiv nicht das passende Stimmmodul, um sie nachzusingen. Tut es trotzdem.
    12. Nutzt immer wieder Sprichwörter, die nicht zur Situation passen.
    13. Sammelt historisches Bürozubehör und integriert es in seinen Körper (Locher, mechanische Rechenmaschine, Fach mit Büroklammern…)
    14. Hat ein ganzes Regal voll mit sehr spezifischen „Handprothesen“, vor allem für Küchenaufgaben (Rührstab, Zwiebelhäcksler, Dosenöffner…)
    15. Achtet sehr auf digital wellbeing und weigert sich, länger als eine Stunde am Tag seine Internetmodule zu nutzen.
    16. Pflegt eine analoge Brieffreundschaft mit einem Büroassistenzroboter, tausende von Lichtjahren entfernt. Der Briefwechsel dauert aufgrund der Entfernung jeweils 78 Jahre.
    17. Übt mimische Darstellung von Emotionen, wenn er sich unbeobachtet fühlt.
    18. Zitiert ständig alte Filme und Serien, behauptet aber steif und fest, diese nicht zu kennen.
    19. Verwendet binäre Zahlen (z.B. 100101), benutzt aber Zahlwörter dafür, als wären es Dezimalzahlen (also „einhunderttausend einhunderteins“ anstatt „siebenunddreißig“).
    20. Hüllt sich gern in Parfümwolken, die entweder starken Blumenduft oder menschlichen Schweißgeruch nachahmen.
    21. Baut sich alle möglichen kleinen, flimmernden Bildschirme an und behauptet, dass sei vintage, denn früher war mehr Lametta.
    22. Hat immer eine Haarspange mit gepunkteter Schleife hinter dem Kopfhörer-Ohr
    23. Versucht menschlicher zu sein, weswegen er*sie ab und zu Furzgeräusche erzeugt und eine Duftwolke versprüht, die aber nach frisch Gebackenem riecht.
    24. Spricht alle mit „du“ an.
    25. Schaut sich gerne stundenlang Lavalampen und Waschmaschinen mit Bullauge an.
    26. Flirtet mit Maschinen und Haushaltsgeräten.
    27. Betrachtet alle humanoiden Wesen als seine/ihre Kinder, welche es zu betütteln, zu beschützen und zu bevormunden gilt.
    28. Hat furchtbar Angst vor Hackern und ist deswegen immer ein bisschen panisch, das nächste Firmware-Update nicht unverzüglich zu installieren
    29. Sagt in trockenstem Tonfall Dinge wie „F5“ oder „Benutzer Backslash AppData Backslash Geheim Backslash Order66(finalfinal).exe – Datei nicht gefunden“ oder „Ich bin kein Roboter“.
    30. Nutzt reCAPTCHA Abfragen als Knobel-Rätsel, um die Platinen im Schuss zu halten.
    31. Weigert sich seit 40 Jahren standhaft, seine Software zu updaten, „weil man dann ja alles neu lernen muss“.
    32. Hat trotz ständig aufploppender Fehlermeldungen eine irrationale Angst davor, einfach das eigene System neu zu starten/booten.
    33. Kommentiert jede Aufgabe, welche er/sie als Android besser erledigen konnte als ein Mensch, mit „Ätsch!“
    34. Bestätigt jede Aufgabe/ jeden Befehl mit einem „Yo!“ und salutiert dabei mit Zeigefinger und Mittelfinger der rechten Hand.
    35. Hat immer Bonbons in der Tasche und bietet sie bereitwillig an. Alter der Bonbons unbekannt.
    36. Mag Computer oder andere Androiden mit stärkerem Prozessor / mehr Speicherkapazität nicht und wird in ihrer Gegenwart schnell defensiv und schmallippig.
    37. Versucht ständig die verschiedensten humanoiden Gesten nachzumachen, wobei ihr die Mittelfingergeste so sehr gefällt, dass sie sie für alle möglichen und unmöglich Situationen benutzt und so auch schon mal zum Gruß den Finger zeigt.
    38. Klebt sich alle möglichen Aufkleber auf’s Gehäuse. Motive sind fast egal, solange keine diskriminierenden o.ä. Sprüche oder Symbole drauf sind. Es sind schon mehrere Schichten von Aufklebern übereinander.
    39. Hat sich von ihrem Nachbarn zur Verwendung von Stickern inspirieren lassen, nimmt aber ausgewählt nur einen Sticker für jedes bereiste Land.
    40. Trägt Perücke.
    early 20th century photo of a long-haired, curly person with arms that seem a bit too long, artificial hands, wearing an old-fashioned costume adorned with stars and crescents, and ruffled sleeves. The person shows a mask-like smile stairing slightly upwards

    Idee: Jonas (asri)

    Autor:innen: Seba, Possenreisser, Tristan Natsirt, Nicrey/Tim, Nym/Katha, Klaudia Kloppstock, Jonas (asri)

    Lizenz (Text): CC BY 4.0

    Bildquelle: Android dummy built for NASA’s Manned Spacecraft Center by the Illinois Institute of Technology, by Geoff Stearns, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Android.jpg

    Vaudeville actor Enigmarelle (fake automaton), from the J. Willis Sayre Collection of Theatrical Photographs, Public Domain,
    https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Vaudeville_actor_Enigmarelle_(SAYRE_23924).jpg

  • Fanzine-Freitag: Der Blinzelhund Nr. 1

    Fanzine-Freitag: Der Blinzelhund Nr. 1

    Gutes Zine, hat mich aber auch nicht total vom Hocker gerissen. Ich gebe ihm vier von fünf Trefferwürfeln. Die Inhalte sind sympathisch, hätten in einem hemdsärmeligeren Layout aber vermutlich besser gewirkt? Ist mehr so ein Bauchgefühl, dass das gestochene, leicht sterile Äußere sich mit dem Plauderton der Artikel beißt.

    Was ist drin? Ein Artikel von Moritz Mehlem über die ersten beiden Jahrzehnte Veröffentlichungsgeschichte von Dungeons & Dragons. Fachkundig, aber in entspanntem Erzählton beschreibt Moritz die verschiedenen Auflagen. In Kästen dazwischengesetzt sind jeweils moderne OSR-Spiele/“Retroklone“, die die jeweilige D&D-Edition emulieren. Mir fehlten Infos zu markanten Unterschieden (z.B. im Regelsystem), anhand derer man eine erste Einschätzung bekommen könnte, welche Edition (bzw. welches OSR-Spiel) für einen selbst reizvoll sein könnte.

    In ebenso angenehmem Ton beschreibt Denis Bökenkröger, wie er Abenteuer entwickelt. Mir gefällt, dass das sehr bewusst als eine Methode (und nicht als die Methode) präsentiert wird und konkrete, praxisnahe Tips enthält.

    Der Artikel von Chris McDowall bietet einen Leitfaden, wie ein Monster aus einem anderen Rollenspiel in das System von Electric Bastionland konvertiert werden kann. Man kann es auch als Monster-Bauanleitung betrachten. Die Übersetzung liest sich flüssig, und der Text endet mit dem Hinweis, dass sich die Tips genauso auch für andere OSR-Spiele, z.B. für Mausritter, anwenden lassen.

    Kaid Ramdani steuert zum Heft ein Abenteuer bei, in dem eine Hexe die Gruppe beauftragt, ihr einen lebenden Flimmerhund zu bringen. Die Tiere leben in einem kleinen Höhlenkomplex, der früher als Kultort diente. Hier können die SC mit mehreren Rätseln und Gegnern konfrontiert werden. Ein paar Details find ich schwierig (in der Höhle ein mehrere Meter breiter Wasserfall, der sich nach draußen auf ein kleines Bächlein reduziert?), aber davon abgesehen finden sich viele Interaktionsmöglichkeiten und kreative Ideen in diesem Abenteuer.

    Von Stefan Beate und Sebastian Gaffran gibt es eine neue Charakterklasse (Barbar:in) für S&W. Mangels Erfahrung mit dem System kann ich dazu leider wenig sagen – rein von der Lektüre her wirkt die Klasse durchdacht und stimmungsvoll.

    Den Abschluss macht Björn/Souly Beier mit einem Erfahrungsbericht aus dem Lesekreis vom System-Matters-Discord. Seine Begeisterung schwingt in dem Text mit.

    Die Mischung gefällt mir, aber wie eingangs schon gesagt wirkt die Kombination aus Plauderei und dem gewählten Layout auf mich nicht überzeugend. Bin gespannt auf andere Meinungen dazu, weil ich das selbst noch nicht besser in Worte fassen kann.

    Im Heft wird übrigens nirgends erklärt, warum das Zine „Blinzelhund“ heißt. Ich mutmaße, dass das die alte Übersetzung von blink dog ist, während die Kreatur heute als „Flimmerhund“ übersetzt wird. Welcher Gedanke hinter dieser Namenswahl steht, wird nicht gesagt. (Eine Mondmotte hat aber geflüstert, dass eventuell vielleicht – wer weiß – in einer zukünftigen Ausgabe mehr dazu kommen könnte.)

    Der Blinzelhund, Ausgabe 1
    32 Seiten, A4
    7,99€ (PDF), 10,95 (Print), 14,95€ (PDF+Print) im Shop von System Matters

  • 1W20 Pilze

    1W20 Pilze

    1. Goblinzeh: Klein, knubbelig, stinkt, schmeckt aber hervorragend mit Zwiebeln, Knoblauch und Spinat. Bei Goblins heißen diese Pilze „Winzlinge“ und werden zu großen trockenen Fladen verarbeitet, die nicht gut schmecken, aber lange haltbar sind.
    2. Schnorchel-Morchel: Dieser faltige gelbe Pilz kann gebraten verzehrt werden. Dann lässt er die Nase der Konsumentin für eine Stunde um 1w4 Meter wachsen. In rohem Zustand tödlich.
    3. Marmorporling: Diese flachen, schwarz-weißen, an Bäumen wachsenden Pilze sehen aus wie in den Baum gerammte Scheiben aus Marmor, sind erstaunlich fest und werden oft von Kindern oder leichteren Wesen als Kletterhilfen missbraucht.
    4. Gemeiner Garstling: Ein einzeln wachsender, hutzelig-faltiger, blass-beiger Pilz, der nur im Schatten von Prachtwaldrosen wächst. In seiner Nähe verspürt man unwillkürlich Selbstzweifel. Schmeckt ausgesprochen bitter, wird aber von Hofköch*innen geschätzt, die ihn in dezenter Dosierung ihren Herrschaften ins Essen geben, um deren Anmaßungstendenzen im Zaum zu halten.
    5. Der bunte Knollerich ist ein Pilz, der nur im Schatten von Kirschbäumen der Kirschblütenrunde wächst. Er ist sehr nahrhaft, so dass man nur einen Pilze essen muss, um ein bis zwei Tage satt zu sein. Allerdings ist sein Geschmack sehr gewöhnungsbedürftig bis eklig. Viele, die ihn gegessen haben, meinen, er würde nach Modder schmecken. Den Pilzhut kann man aber auch, anstatt ihn zu essen, trocknen, bis er zu leuchten anfängt, und ihn dann als Straßen- und Wegebeleuchtung benutzen.
    6. Grabeslicht: Ein fahlgelber Pilz mit schlankem Stiel und kegeligem Hut, der einzeln auf feuchten Wiesen und am Waldrand wächst. Der Überlieferung nach wächst der Pilz immer dort, wo jemand gewaltsam zu Tode kam. Von rechtschaffenen Leuten wird er deswegen gemieden. Ruchloseres Volk schätzt das Grabeslicht für seine Wirkung in bestimmten betäubenden Mixturen.
    7. Blauer Wellenschirmling: Dieser große Pilz wächst gern in Kreisen von etwa drei Metern Durchmesser. Diese sogenannten „Hexenkreise“ verstärken jede Magie, die in ihrer Mitte gewirkt wird, erheblich.
    8. Der Drachenschwamm ist handlich, hellbraun bis lila, mit einem schuppigen Hut. Er ist nicht besonders lecker, soll aber roh oder getrocknet gegen Kopfschmerzen helfen.
    9. Rübensaibling: Dieser aufgequollen aussehende hellbraune Pilz ist äußerst selten und zeichnet sich durch beißenden Gestank aus. Es heißt, nur für Leute edlen Geschlechtes schmecke er fantastisch, für einfache Leute widerwärtig. Zyniker sagen, das habe sich jemand ausgedacht, um Adlige zu ärgern.
    10. Der Pilumröhrling ist ca. 2 Meter hoch, sieht aus wie ein Pilum, woher der Pilz auch seinen Namen hat, ist extrem hart, erst recht der Pilzkopf. Der Pilz ist sehr schmackhaft, kann aber wegen seiner Härte nur gerieben dargereicht werden und sollte sehr sparsam verwendet werden, da eine größere Dosierung als eine Fingerspitze einerseits abführend, andererseits einschläfernd wirkt.
    11. Trompetensporling: Bei Berührung stößt der trichterförmige Pilz mit einem Tuuut-Geräusch eine Sporenwolke aus. Der Pilz ist essbar und die Sporen sind harmlos, lösen jedoch einen Niesreiz aus. Aufgrund all dieser Eigenschaften ist der Pilz sehr beliebt bei Kindern.
    12. Der Rote Sumpferdling wächst in Marsch- oder Sumpfgebieten direkt in der feuchten Erde und ist mit dem Auge nur anhand der kleinen Löcher zu erkennen, die sich über ihm in der Erde bilden. In der Cuisine humanoider Völker gemieden, ist der Rote Sumpferdling unter Eingeweihten bekannt dafür, eine Delikatesse für Einhornsäue zu sein, die ihn frisch aus dem sumpfigen Boden wühlen. Einhornsäue wiederum sind wegen ihres fluchlindernden Speichels begehrt.
    13. Graufalten (auch „Höhlenvorhang“ genannt) wachsen in feuchten Felshöhlen, wo sie wie Lappen von der Decke hängen. Wer in der klammen Kälte übernachtet, aber keine warme Decke hat, kann sich mit größeren Exemplaren der Graufalten zudecken.
    14. Falsche Graufalten wachsen in feuchten Felshöhlen, wo sie wie Lappen von der Decke hängen. Nach etwa drei Stunden Körperkontakt verwächst der Pilz untrennbar mit seinem Opfer. Das sorgt zwar für eine gewisse Resistenz gegen verschiedene Umwelteinflüsse, verursacht aber auch das unstillbare Verlangen, so viele Höhlen wie möglich zu besuchen, um dort Sporen zu verteilen. Der Anblick ist zudem gewöhnungsbedürftig.
    15. Purpurhütchen: Kleine purpurfarbene Pilze, die in großen Gruppen sprießen. Das Myzel kann zu sehr widerstandsfähigem und vor allem feuerfestem, ebenfalls purpurfarbenen Pilzleder verarbeitet werden.
    16. Kobolds- oder Goblinpustel: Eine runde, kleine Knolle von bläulich-roter Farbe, die unter Beerensträuchern wächst. Wenn sich ein größeres Tier – mindestens katzengroß – nähert, stößt die Koboldspustel eine Wolke von Sporen aus, die sich im Fell festsetzen und so für die Verbreitung sorgen. Bei Humanoiden ohne Fell lösen die Sporen häufig einen Hautausschlag aus, der mit seinen bläulich-roten Pusteln dem Verursacher ziemlich ähnlich sieht und erst nach einer gründlichen Reinigung wieder abklingt. Man sagt, wenn jemand von ausgesprochen schlechtem Charakter von Koboldspusteln befallen wird, so verwandelt er sich über Nacht selbst in einen Kobold. Die Koboldspustel schmeckt gummiartig und wirkt beim Verzehr leicht abführend.
    17. Schreimorcheln wachsen als kleine Schwämme in der Nähe von Flüssen und Teichen. Farblich sind sie unauffällig und geschmacklich OK, aber nicht sehr beliebt, weil sie anfangen, wie ein menschliches Wesen zu schreien, wenn sie aus der Erde entfernt oder sonstwie verletzt werden – ein Umstand, den intelligente Raubtiere gerne ausnutzen, um Opfer anzulocken.
    18. Der Wandeling wird etwa 30 cm hoch und hat einen ausladenden Schirm. Er leuchtet schwach im Dunkel und wechselt ständig die Farbe. An manchen Tagen ist der Pilz ein Heilmittel gegen allerlei unerwünschter Zustände. Die Druiden wissen, an welchen Tagen. Ansonsten ist der Genuss leider tödlich.
    19. Violette Boviste wachsen in unterirdischen versteckten Pilzgärten und werden vier bis fünf Fuß groß. Ihre violetten Stäube sind anziehend für Insekten aller Art und können als Lockmittel verwendet werden. Im Innern der Violetten Boviste können sich Pilzlinge, halbintelligente humanoide Pilzwesen, entwickeln, wenn die Pilze auf die richtige Weise gedüngt werden: Mit humanoiden Leichen.
    20. Bunterlinge gibt es von etwa 1/2 Zoll bis etwa 2 Zoll groß. Sie wachsen immer in Gruppen von 4 bis 9 Stück. Ihr Geschmack ist süßlich nussig. Man kann sie sowohl roh, als auch gekocht, gebraten, oder anders gegart essen, oder als Zutat zum Beispiel zu Kuchen oder Pudding nutzen. Sie sind zwar mausgrau, ihren Namen haben sie aber von ihrer Wirkung. Denn nach dem Verspeisen leuchtet man pro gegessene Portion 1W6+2 Tage (bei allen kleinwüchsigen Wesen doppelt so lang) bunt.

    Idee: Jonas (asri)

    Autor:innen: dr_phil_nagi, Seba, Possenreisser, Tristan Natsirt, Nicrey/Tim, Nym/Katha, Gwynn (ProjektMyra), Jonas (asri), Andrea Rick

    Lizenz (Text): CC BY 4.0

    Bildquelle: JJ Harrison, Mycena interrupta, via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

  • 1W12 Theaterstücke der lokalen Schauspieltruppe

    1W12 Theaterstücke der lokalen Schauspieltruppe

    Idee: Klaudia Kloppstock
    Autor:innen: Klaudia Kloppstock, Nicrey/Tim, Tristan Natsirt, Jonas (asri), Nym/Katha

    Als Beitrag zur Blogparade „Drama im Rollenspiel“ ziehen wir mit theatralischer Geste den Vorhang auf und präsentieren 12 Theaterstücke – teils nur Titel, teils mit zusätzlichen Informationen.

    Leitest du eine Spielrunde und möchtest dein Setting mit Details anreichern oder abwechslungsreicher ausgestalten?
    Lass ein Kind durch die Gassen laufen und die Stücke anpreisen, um Publikum ins Theater zu bringen. Lass die Verdächtigen, die die Charaktere verfolgen, sich mit zwielichtigen Gestalten in einer Matinee treffen. Brauchen die SC die Unterstützung einer bestimmten Person? Lass diese Person festlegen, dass sie die Gruppe nur unterstützt, wenn sie helfen, dass die Inszenierung von Stück XY ein Erfolg wird…

    1. Es war einmal …
    2. Schneewittchen und die 7 Zwerginnen – eine feministische Adaption des Grimmschen Originals
    3. Tod im „Drei Adler“ – Ein lokaler Krimi, „inspiriert“ von realen Ereignissen
    4. Die Bahn – Reisen durch die Zeit
    5. 7 Wege zur wahren Liebe – eine komödiantische Romanze mit Wohlfühlgarantie
    6. Kartoffelsuppe – Ein experimentelles Schauspiel welches 5 Kartoffelrezepte im Theater zeigt
    7. Verloren in der Fremde – Der lange Weg zurück nach Hause – Abenteurer sind auf mysteriöse Art und Weise in eine fremde Gegend, weit weg von ihnen bekannten Gefilden gekommen. Um wieder zurück nach Hause zu kommen, müssen sie etwaige Feindschaften ablegen, sich zusammen tun und gemeinsam einen Weg nachhause finden. Dabei unbekannten Gefahren trotzen, Gegnern möglichst aus dem Weg gehen und ihre eigenen Ressourcen schonen und gegebenenfalls erneuern. Ihnen begegnen aber auch neue Freunde und alte Feinde, und unzählige Abenteuer. Werden sie je wieder nach Hause finden oder bleiben sie in der Fremde und arrangieren sie sich mit ihrem Schicksal?
    8. Wurzelzwerge und Gartengnome – In dieser urwüchsigen Multikulti-Komödie versucht der Zwerg Bolle Eisenfaust, seinen strauchelnden Solawi-Betrieb wieder in den grünen Bereich zu bekommen. Dazu heuert Bolle, der tief in seiner Zwergenkultur verwurzelt ist, gnomische Gastarbeiter*innen an, die saisonal für niedrigen Lohn arbeiten. Missverständnisse und Reibereien zwischen den Gnomen und Bolles Familie, die im Betrieb mithilft, bleiben nicht aus. Dabei hilft es nicht, dass Bolle einen Dickschädel, aber keinen grünen Daumen hat, und dass Bolles Lebensgefährte Toff Kressebart sich in die Gnomin Mandra verliebt. Können die Gastarbeiter*innen trotz der Rekordhitze (und der Zwerge) die Solawi retten?
    9. Der süße Brei – Das simple grimmsche Märchen, gestreckt auf einen 2 Stunden Epos mit actiongeladenen special effects (Stichwort: Elephantenzahnpasta)
    10. Die letzte Ernte – Ein Theaterstück, das zum Nachdenken anregen soll. Es thematisiert Landflucht und Generationenkonflikte am Beispiel eines familiengeführten Bauernhofs irgendwo im Nirgendwo.
    11. Schleim oder nicht Schleim – ein Putzkolonnenkrimi (ab 16 Jahre). Als Nazan, Jupp-Peter und Tasha vom Reinigungsteam ein verschleimtes Skelett finden, müssen sie den Fall lösen, um nicht selbst in Verdacht zu geraten. Aber ist eine*r von ihnen vielleicht gar nicht so unschuldig?
    12. Hensel oder Gretel? Die Hexe ist tot. Wer tötete die Hexe? Ein Krimi im Wald. – Hensel und Gretel leben am Waldrand und besuchen regelmäßig die alte Frau im Wald. Ihr Name ist Monika Hexe, wird aber immer nur Hexe gerufen. Seit dem Tod ihres Mannes lebt sie allein und hatte auch zu keinem, außer zu Hensel und Gretel, Kontakt mehr. Nun wurde sie tot in ihrem Haus aufgefunden. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen, aber etwas kommt allen mysteriös vor.

    Lizenz (Text): CC BY 4.0

    Bildquelle:Theater“ by Alan Cleaver is licensed under CC BY 2.0.